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Niedersächsischer Badminton-Verband e.V.

Der Badminton Report Niedersachsen
(07/08-2002)

Internationales Jugendturnier in Luxemburg:
Doppelter Triumph durch Schindler und Bendler

Sehr gute Resultate erzielten die Schüler und Jugendlichen der "bunten Truppe" vom VfB/Ski-Club Peine, MTV Vechelde, PWV Peine, TSV Klein Lafferde, TuS Bröckel, SV Himstedt, Hohenassler SV, VfL Westercelle und Hannover 96 beim internationalen Jugendturnier in Bettemburg (Luxemburg). Katrin Schindler (VfB/Ski-Club Peine) gewann sowohl im Doppel U19 (mit Stefanie Uliczka, Hannover 96) als auch im Mixed U19 mit Vereinskamerad Marcus Bendler. Der Peiner Neuzugang wiederum holte sich das Preisgeld auch im Doppel. Ebenfalls auf dem Treppchen ganz oben landeten Katja Stolte und Lorena Fasch (VfB/Ski-Club Peine/TuS Bröckel), die die Überraschungsfinalistinnen Angela Seeboth (PWV Peine) und Manuela Bendler (VfL Westercelle) in drei Sätzen bezwangen. Die von Stefan Röver (MTV Vechelde) organisierte Aktivengruppe umfasste nach der kurzfristigen Absage zweier Peiner Spieler 31 Personen. Erstmals dabei war der PWV Peine.

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Neben dem Pokal für die meisten Teilnehmer, konnte sich die Peiner Gruppe auch über den für die besten Platzierungen freuen. Damit konnten die starken Rumänen aus Timisoara und der BC Eintracht Koblenz auf die Plätze verwiesen werden. Katrin Schindler und Andreas Becker nahmen stellvertretend die goldenen Trophäen aus der Hand des Bettemburger Vereinspräsidenten Jean-Claude Lordonge entgegen. In der Verabschiedung dankte Lordonge für die nun mittlerweile siebte Organisation durch Röver, der neben Sylvia Ihle (MTV Vechelde) immer dabei war.

Die Gewinner des Turniers waren Schindler und Bendler: Durch ihre zwei Siege holten sie sich einen großen Teil des Preisgeldes. Schindler spielten sich souverän ins Endspiel vor, standen hier den Rumäninnen Catalina Albu und Ruxandra Dumitru gegenüber. "Vor dem Spiel hatten wir schon ein wenig Angst, da sie wie wir ein sehr gutes Turnier gespielt haben", so Schindler. Doch am Ende verlief alles viel glatter als gedacht: 7:1, 7:3 und 7:0. Ganz anders im Mixed: Nach zwei gewonnenen Sätzen sahen Bendler/Schindler wie die sicheren Sieger aus. Doch dann schien das Spiel zugunsten ihrer Gegner Klinkhammer/Motzka (TSC Euskirchen) zu kippen. Erst im fünften Satz bekamen die beiden wieder die Kurve und siegten schließlich doch noch. Seinen ebenfalls zweiten Sieg holte sich der Neu-Peiner Bendler mit dem zugelosten Partner Fabian Bildhauer (TSV Neuwied). 7:0, 8:7 und 7:3 gegen das luxemburgische Nationalteamdoppel Serebriakoff/Frederes (Schifflange). Wie stark Serebriakoff spielt, verdeutlicht, daß er vom deutschen Bundesligisten TuS Wiebelskirchen für das Perspektivteam verpflichtet wurde.

Besonderer Dank an die BetreuerInnen: Ines Jeremias, Ina Müller, Julia Kunz, Jörg Wittekopf, Sylvia Ihle, Daina Böhm und Stefan Röver. Vielen Dank auch an die Firmen Schlingmann (Gifhorn), H+C (Wolfsburg) und Bodenburg (Groß Lafferde).
red

Gedanken: Ein tolles Erlebnis

Vom 17. bis 20. Mai 2002 fand zum siebten Mal die Fahrt der "bunten Truppe" zum Turnier nach Bettemburg statt. Erstmals dabei waren wir, die Aktiven des Peiner Walzwerker Vereins: Carina Ohmes, Marie-Kathrin Gille, Angela Seeboth und Andreas Becker. Nur leider ohne unseren Trainer Siegfried Schwerdtner. Schade! Stefan hatte uns das Angebot gemacht, dass er uns auch ohne Betreuer mitnehmen würde - da haben wir zugesagt. Als wir am Freitagmorgen in Vechelde abfuhren, waren wir ziemlich aufgeregt, da wir niemanden so richtig kannten. Auf der Fahrt lockerte sich die ganze Atmosphäre schon etwas. Bei der Ankunft in Bettemburg waren alle müde und kaputt, aber als das Gepäck in der Unterkunft verstaut war, ging es gleich weiter nach Metz (Frankreich). Samstag starteten wir schon früh in den Tag, wobei wir den Vormittag zur freien Verfügung hatten, da das Turnier erst um 14 Uhr begann. Am Abend sprachen wir noch über den gesamten Tag. Die Aufregung war am zweiten Spieltag nicht mehr so groß wie am Vortag. Am Sonntagabend gingen wir zum Tagesausklang Bowlen. Die Heimreise traten wir nach einem ausgiebigen Frühstück an. Nach einem Zwischenstopp in der Main-Metropole Frankfurt, waren wir gegen 20.30 Uhr wieder in unserer Heimatstadt Peine angekommen. Der persönliche Kommentar von Marie-Kathrin Gille: "Mir persönlich hat die Reise gut gefallen, bis auf die Cliquenwirtschaft die herrschte, was aber eigentlich normal ist, weil sich einige gut und andere weniger gut verstanden haben. Trotz den kleinen Auseinandersetzungen habe ich doch viele neue Freunde kennengelernt und würde auch gerne wieder mitfahren."
Marie-Kathrin Gille / Carina Ohmes

E-Mail an die Redaktion des BRN: brn@nbv-online.de


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