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Die Frau im Hintergrund
Erst spät zum Badminton gekommen ist Hannelore
Wellmann 1980. Mit 32 Jahren fing sie an, dem schnellen Federball hinterher
zu rennen. Durch eine Kollegin ihres Mannes Wolfgang - übrigens Vorsitzender
der Sportjugend Niedersachsen - ist sie überhaupt dazu gekommen. Heute
spielt sie als Ersatz in der Bezirksklasse und besucht einmal in der
Woche das Training. O-Ton Wellmann: "Wenn man über 30 Jahre ist, und
fängt eine Sportart erst an, ist man schon zufrieden, wenn es für die
Bezirksebene reicht." Badminton? "Die Sportart ist für Ehepaare besonders
gut geeignet. Trainingzeiten sind für beide gleich", erklärte Wellmann
die Vorzüge unserer Sportart. In ihrer Freizeit spielt die gebürtige
Hannoveranerin Karten, liest, fährt Rad und verreist gern. Am liebsten
in warme Länder, speziell nach Gran Canaria. Musik hört sie am liebsten
von den "Pilzköpfen", kurz Beatles genannt, aber auch Musicals gehören
zu ihren Favoriten aus dem Musikbereich. Im Fernsehen schaut sie sich
gerne Krimis an. Neben dem "Hüten des Finanzschatzes" ist sie seit 1986
auch im Vorstand einer großen Partei in ihrem Ortsverband Dissen. 1981
nahm sie erstmals ein Ehrenamt wahr. Sie war Vorstandsmitglied im Ortsjugendring,
Kreisvorsitzende und Gründungsmitglied des Badminton-Kreisverbandes
Osnabrück-Land. Bevor sie Schatzmeisterin wurde, war die 51jährige schon
als Frauenwartin im NBV-Vorstand aktiv. Mittlerweile sind es bereits
15 Jahre geworden. Wellmann steht voll zum Ehrenamt: "Ohne Ehrenamt
geht es nicht. Ehrenamt ist mit Geld nicht zu bezahlen." Sie denkt eben
wie wir alle denken ...
Stefan Röver
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